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Hallenboden ist wieder piccobello

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(Hallenwart Johannes Schröder-Kersting, Holzbearbeitungsfachmann Carsten Arens sowie der Vorsitzende des Hallenbauvereins, Rudolf Keuper (von links), hier in einer Hallenhälfte, sind sicher, dass der Parkettboden jetzt ungefähr 20 Jahre lang “halten” wird. Foto: Jürgen Spies)

Sälzerhalle: Parkett auf einer 1700 Quadratmeter großen Fläche komplett überarbeitet

Salzkotten. Abgeschliffen, ausgebessert, neu versiegelt – blitzeblank: Die St.-Johannes-Schützenbruderschaft Salzkotten hat die coronabedingt veranstaltungsfreie Zeit genutzt, um den Parkettboden der Sälzerhalle fachmännisch überarbeiten zu lassen. Der Hallenboden war zuletzt beim Totalumbau der Halle in den Jahren 2002/03 generalüberholt worden. Aufgrund dieser langen Zeitspanne und wegen der durch zahllose Veranstaltungen hohen Beanspruchung des Bodens, wäre der Zeitpunkt für Abschleifen und Neuversiegelung des Parketts eh bald gekommen.


“Ein, zwei Jahre hätte man das noch herauszögern können. An manchen Stellen gab es aber auch Dellen und Beulen im Boden, außerdem andere kleinere Schäden, die jetzt gleich mit behoben werden konnten”, erläutert Johannes Schröder-Kersting, Hallenwart des von den Schützen getragenen Hallenbauvereins (HBV).


Das Salzkottener Fachunternehmen “Holzmanufaktur Arens” bekam den Auftrag, den Parkettboden zu sanieren. Insgesamt wurde eine 1700 Quadratmeter große Fläche bearbeitet. Nur der 2018/19 neu geflieste und modernisierte 240 Quadratmeter große Bereich vor der langen Theke samt angrenzender Lounge blieb außen vor.Der Schliff des Parkettbodens erfolgte mit dem Walzenschleifer. “Dabei muss man das Parkett bis auf das rohe Holz abschleifen, bis alte Versiegelungen, Schmutz und Unebenheiten entfernt sind”, berichtet Firmenchef Carsten Arens.


Fast eine Tonne Schleifstaub
In mehreren Schleifdurchgängen mit zunehmend feinerer Körnung – aufsteigend von 24er bis 100er Körnung – fielen große Mengen Schleifstaub an. “Insgesamt fast eine Tonne!”, weiß HBV-Vorsitzender und Ehrenbrudermeister Rudolf Keuper. Außerdem mussten Fugen neu verspachtelt und mehrere Parkettfelder ganz neu verlegt werden. Zum Schluss wurde die riesige Gesamtfläche dreimal lackiert und somit alles piccobello versiegelt.

(TEXT: Jürgen Spies)

 

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